Viele Menschen fragen aktuell bei uns an, ob sie mit Neurofibromatose (NF) einem höheren Risiko durch den Corona-Virus COVID-19 ausgesetzt sind. 

Fachärzte sehen hier kein höheres Risiko wie bei Menschen ohne NF. Gehören Sie zu einer Risikogruppe, wie sie das Robert-Koch-Institut auf seiner Informationsseite ausweist, sollten Sie versuchen, jedes Ansteckungsrisiko zu vermeiden. Vornehmlich sind dies ältere Menschen über 60 Jahre, sowie Menschen mit Vorerkrankungen, durch die z.B. die Lungenfunktion oder das Immunsystem geschwächt sind. Ebenso gehören Menschen mit Herzerkrankungen und Diabetes zur Risikogruppe. 

Wichtig: Im Zusammenhang mit Neurofibromatose wird häufig ein Vitamin-D-Mangel beobachtet. Daher empfiehlt der Bundesverband, über einen Bluttest durch den Hausarzt abzuklären, in wieweit hier eine Ergänzung notwendig ist, um die Abwehrkräfte zu stabilisieren.