Hier finden Sie nützliche Tipps und Hinweise zur Selbsthilfe.

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Die SHG gibt außerdem (finanziert durch den Bundesverband Neurofibromatose e.V.) eine kleine Broschürenreihe heraus, die Sie Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!bestellen können.

Das "NF2 Projekt Menschlichkeit" will Gruppenmitgliedern bei ihren Krankenhausaufenthalten helfen, insbesondere Hilfsmittel zur Verfügung stellen, die die Hörschädigung bei Operationen erleichtern.

Die Broschüren zu NF2 können auch zugestellt werden – Bestellung hier.

Tierischer Beistand

Hilfe und Unterstützung durch einen Assistenzhund

Was ist ein Assistenzhund?

Assistenzhunde können je nach Bedürfnis des Menschen ausgebildet werden, um den Alltag zu erleichtern, Hilfe zu leisten, zu unterstützen und ein guter Freund an der Seite des Betroffenen zu sein.

Zu den Assistenzhunden gehören u.a.:

  • Blindenhunde
  • Behindertenbegleithunde
  • Signalhunde (für Gehörlose) auch Gehörlosenhund oder Taubstummenhund genannt

Was können Signalhunde?

  • Signalhunde unterstützen Gehörlose oder Schwerhörige vor allem im Alltag. Sie werden darauf ausgebildet auf wichtige Geräusche zu reagieren, wie zum Beispiel das Klingeln der Haustür oder des Weckers. Durch Anstupsen signalisiert er seinem Besitzer zum Beispiel die Geräuschquelle und führt ihn dorthin
  • Ein Signalhund zeigt auch an, wenn sein Besitzer mit Namen angesprochen wird oder wenn dem Besitzer unbemerkt ein Gegenstand heruntergefallen ist.
  • Im Straßenverkehr weist er u.a. auf Autohupen hin.
  • Ebenfalls werden Signalhunde zum öffnen von Türen ausgebildet, in Notsituationen Hilfe zu holen, klingelnde Telefon zu bringen, Wäsche aus der Waschmaschine zu ziehen, Wäschekorb ziehen, Kleidungsstücke ausziehen helfen u.v.m.

Die Kommandos für Signalhund werden nicht mit üblichen Hörzeichen (Sitz, Platz, Hier, ...), sondern mit Sichtzeichen wie Handhaltung, Kopfbewegung und bestimmte Hörzeichen verknüpft.

Was kostet die Ausbildung?

Die Ausbildung zum Signalhund ist in Deutschland und Österreich noch recht selten und kostet bei einzelnen Hundeschulen zwischen 10.000 Euro und 17.000 Euro. Anders als beim Blindenführhund werden die Kosten nicht von den Krankenkassen oder staatlicher Sozialeinrichtungen übernommen.

Ausgebildete Signalhunde nach dem internationalen Ausbildungsstandard werden offiziell Weltweit anerkannt und somit erhalten sie die Berechtigung für einen Zugang in öffentlichen Gebäuden wie Lebensmittelgeschäfte, Theater, Kino, Arbeitsplatz, Züge, U-Bahnen, Krankenhäuser. In Österreich wird der Signalhund im Österreichischen Behindertenpass eingetragen.
Weitere Informationen finden Sie u.a. auf dieser Homepage: www.teamwaerts.com

Erfahrungsbericht von Sabine Schmidt-Brücken (Haustier: Katze)

Erfahrungsbericht von Stephanie Ernst (Haustier: Hund)

 

Ernährung gegen Tumorwachstum

Tomaten essen gegen NF2-Tumoren

Dass Avastin gegen das Wachstum vieler Krebsarten wirkt und auch NF2- Akustikusneurinome zum schrumpfen bringt, ist heute nicht mehr umstritten.

Die Wirkung beruht darauf, dass Avastin die Bildung von Blutgefäßen in diesen Tumoren verhindert, so dass sie weniger Nahrung bekommen und nicht wachsen können oder sogar schrumpfen. Dieses Prinzip nennt man Anti-Angiogenese.

Erwachsene Menschen bilden in gesundem Gewebe nur zu bestimmten Zwecken Blutgefäße, etwa bei der Wundheilung und Frauen bei der Menstruation, und wenn dieser Zweck erfüllt ist, wird die Angiogenese eingestellt. Wenn gesunde Menschen Tumorzellen haben (das kommt vor), können die sich nicht entwickeln, da sie nicht ernährt werden. Bei Betroffenen von NF2 und anderen Tumorerkrankungen, vor allem auch Krebs, ist diese Balance gestört. In den Tumoren werden Blutgefäße gebildet und so können sie wachsen.

Wenn Tumoren erstmal schnell wachsen, hilft nur noch Avastin oder ein ähnlich wirkendes Medikament, um das Wachstum einzudämmen. Aber vorbeugend und bei NF2 in Wachstumspausen kann man die Bildung von Blutgefäßen auch mit bestimmten Nahrungsmitteln hemmen.

Anti-Angiogenese kann man durch Ernährung unterstützen!

Dazu gibt es einen Film im Internet, in dem ein amerikanischer Arzt sehr verständlich die Vorbeugung gegen Krebs durch eine anti-angiogenetische Diät erklärt und der in vielen Sprachen untertitelt werden kann, auch in deutsch:

http://www.ted.com/talks/william_li.html

Bestimmte Nahrungsmittel wirken anti-angiogenetisch, Tomaten zählen dazu, Grapefruit und Erdbeeren, das Gewürz Kurkuma, Rotwein, Tee. Und es ist sehr wahrscheinlich, dass eine solche Ernährung auch positiven Einfluss auf NF2 haben wird, da auch NF2-Tumoren Blutgefäße zum Wachsen brauchen.

Hier eine Tabelle mit Nahrungsmitteln, die Angiogenese hemmen:

Tomaten – Leinsamen – Knoblauch
Kürbis – Grüner Tee – Soja
Zitronen – Earl Grey Tee – Kurkuma
Orangen – Granatapfel – Muskatnuss
Grapefruit – Rotwein – Rote Weintrauben
Erdbeeren – Tunfisch – Petersilie

Davon allein kann man nicht leben, aber jeder kann bewusst möglichst viel davon zu sich nehmen, eine einfache „Chemotherapie" :-) (Dr. Li) beim Essen.

Ansprechpartner

Benedikt Weber Benedikt Weber

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